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Samstag, 20. September 2014

Gut ist besser als perfekt!

Ein Mitbringsel vom Makrofotokurs, mein Minibuddha - einfach perfekt!
Ich weiß, das versprochene Post von vorletzter Woche fehlt, und das von letzer Woche auch.

Wiedermal schlägt mein Perfektionismus durch. Entwürfe für Postings gibt es zur genüge, aber keines erfüllt meine Ansprüchen. da muss noch eine Verlinkung her, da eine bessere Formulierung, und wenn das Posting passt, fehlt mir das passende Foto :(

Wie bei so vielen Dingen im Leben verhindert der Perfektionismus, dass man gewisse Sachen "angeht", weil man sie eh nicht perfekt erledigen kann. Gilt für den Haushalt, Beruf und natürlich auch in der Freizeit.

Warum Laufen anfangen, wenn es nie zum Marathon reichen wird?

Am Boden liegen Katzenhaare, anstatt einfach mal zu saugen, überlegt man was noch alles zu machen wäre - und fängt gleich gar nicht an.

In vielen Bereichen ist es mir gelungen diesen Perfektionismus gut auszutricksen, so schaut die Wohnung eigentlich immer recht manierlich aus, ja sie könnte eine Grundreinigung vertragen, aber während ich früher wirklich alle paar Wochen (ähm, Monate) in einer Wahnsinnsaktion ALLES gründlich geputzt habe, kommt das nun nicht mehr vor.

Dafür gibt es jetzt meine fast täglichen 10 Minuten Runden, in denen ich das Wichtigste wegräume und nicht gründlich putze. 2-3 dieser Runden reichen für diese Minimalisten Wohnung aus.

Früher war für ein paar Tage (eher Stunden) ALLES sauber, dafür konnte ich oft niemanden in die Wohnung lassen. Heute kann sogar in Chaosphasen die Türe ohne schlechtes Gewissen geöffnet werden.

Derzeit werke ich gerade an den Steuerklärungen: Mir fehlen die Jahre 2009 bis 2013

Weil ich die Erklärung einfach perfekt machen, will, jeden Abschreibposten erfassen möchte, keinen Cent verlieren möchte. Und dann muss ich am letztmöglich Tag, eine halbfertige Erklärung einreichen, weil ansonst gibt es gar kein Geld.

Deswegen, weg vom Perfektionismus! Spart euch Zeit, Geld und Nerven und konzentriert euch die Dinge anzugehen, zu erledigen, nicht perfekt, aber gut.


Mittwoch, 12. Februar 2014

Krise = Problem und Chance

Image courtesy of tiverylucky / FreeDigitalPhotos.net
Derzeit lese ich wieder sehr viel, auch gerne meine Ratgeber, die zig Entrümpelungszyklen überlebt haben. 

Eines dieser Bücher ist  „Dem Leben Richtung geben“ hat schon gut 10 Jahre auf dem Buckel, ist aber trotzdem eines der besten die ich bisher gelesen habe.

Natürlich wird hier auch das Thema „Krise“ angesprochen.

Angeblich gibt es im Chinesischen kein Wort für Krise, sondern es setzt sich auch 2 Wörtern nämlich Problem und Chance zusammen.

Und habe ich am Anfang dieser Krise mehr das „Problem“ im Focus gesehen, so eröffnet sich mir nun auch langsam aber sicher, die „Chance“.

Man kann aus Krisen gestärkt hervorgehen, wenn man aktiv an einer konstruktiven persönlichen Antwort auf diese neue Lebenssituation sucht. Es gilt die Chance Neues zu entdecken, sich weiterzuentwickeln, mündig zu werden und Verantwortung für die veränderte Lebenssituation zu finden.

Auch mir haben die letzten Wochen in vielerlei Hinsicht Klarheit gebracht: Was erwarte ich mir (noch) im Leben? Wo und wie möchte ich Leben? Mit welchen Menschen möchte ich mich umgeben? Wie möchte ich meinen Alltag gestalten? Wie möchte ich im Alter leben? Usw….

Fragen, die ich mir so bewusst noch nie gestellt habe. Mit denen ich mich teilweise gar nicht auseinander setzen wollte.

In mir kristallisiert sich ein Bild für meine „neue Normalität“ heraus, wie ich mit den neuen Heraus- und Anforderungen umgehen werde. Was ich mit meinem Erbe machen möchte. Aber auch ganz stark was ich NICHT möchte.

2014 wird ein Jahr der Trauer, des Aufräumens sowohl materiell als auch immateriell, des Loslassens und des Neufindens.

Freitag, 23. August 2013

Es geht weiter

Memories are made of this....


anders als erwartet, anders als erhofft, aber jede Krise hat auch ihr guten Seiten.

Ich sitze daheim, die "gute Linke" im Schoss, oder recht seltsam auf der rechten Schulter abgelegt. Dann pocht und ziept es weniger.

Ihr werdet denken, das gibt's doch nicht, die Verletzung muss doch endlich verheilt sein?!

Verheilt schon, allerdings anders als erwartet. Ein Fremdkörpergranulom und eine hypertrophe Narbenbildung haben mir zu einem unvergesslichen Geburtstag letzten Montag "verholfen". Happy Birthday singende Schwestern und ein Geburtstagluftballon aus Einweghandschuh und Op Häubchen waren die Highlights.

Somit kein Urlaub, kein Viertel-Marathon bei "Kärnten läuft", keine Übungsklettersteige um die neugekaufte Kletterausrüstung auszuprobieren und für die Hochalmspitze - die ich am 24/25 August besteigen wollte - zu trainieren.

Stattdessen, Krankenstand, Narkose-Rausch ausschlafen und wenn's geht: Ruhe geben. Ok, ich gesteh, das fällt mir am schwersten!

Allerdings auch mein neues Lieblings-Entrümpelungsbuch "Magic Cleaning" durchzuarbeiten und mittels der KonMari Methode endlich wieder effektiv weiterzuentrümpeln.

Schon nach meiner ersten Op, habe ich die freie Zeit genutzt mir Magic Cleaning (natürlich als e-book) und somit die KonMari Methode zu Gemüte zu führen und nachzudenken, was das besondere an ihrer Methode ist.

Eigentlich nichts Neues, aber sie wiederholt es so oft im Buch, dass es plötzlich klick gemacht hat :)

***

Grundessenz: Umgib dich mit Dingen, die dich glücklich machen. 

***

Und für mich ebenfalls extrem hilfreich: Stell dir dein Traumleben - allerdings ohne Lotto Gewinn ;) - vor und die Dinge die darin eine Rolle spielen, der Rest muss weg....

Tja, und so habe ich in den letzten Tagen und Wochen weiter aussortiert, einiges an teureren Sachen sogar verkauft und so nebenbei ein paar tolle (und sehr simple) Lösungen für einige Problembereiche in meiner Wohnung gefunden, z.B Schreibtisch versus Drucker und der Kabelsalat ist auch verschwunden *freu*

Somit neben den längst ausständigen Kilimanjaro Berichten, jede Menge Stoff für interessante Postings.

Allerdings nicht mehr auf "Spend out" sondern auf meinem neuen Blog Möchtegern-Minimalistin.de, der wird gerade aufgesetzt und bald habe ich dann meinen Blog auf meinem eigenen Webspace mit der tollen Wordpress Software.

Somit: Es geht weiter und es gibt viel Neues!



Sonntag, 24. Februar 2013

21 Stunden Wien

Wien im Schnee....von der Schnellbahn aus Blick in den Prater!
Dieses Wochenende war Wien angesagt.

Programm as usual, Freitag Nachmittag mit dem Zug nach Wien, Sonntag Nachmittag retour. 

Zumindest war es so geplant. Dazwischen gekommen ist ein veritables Adria tief, dass den Osten Österreichs in ein Schneechaos gestürzt hat. 

Und so wurden es nur 21 Stunden. 

In denen ich Freunde getroffen, bei dichtem Schneetreiben an der Donau gejoggt bin und abschließend noch eine Shoppingrunde gedreht habe.

Auf der Reise retour, durch dichtem Nebel am Semmering wurde sinniert  - wie ich es eigentlich nur gut beim Laufen oder Berggehen kann -  und einige Erkenntnisse gewonnen und Entscheidungen getroffen.

- ich habe mich in den letzen 2 Jahren sehr verändert. Vieles sehe ich inzwischen wesentlich toleranter und entspannter, aber bei wenigen Dingen bin ich wirklich sehr strikt geworden. V. a. wenn es um mich selbst geht, den und das ist die große Conclusio dieses Wochenendes

Der größte Aktivposten, das wichtigste Asset in meinem Leben bin ich selbst!


Alles was ich in mich investiere sei es in Bildung, Gesundheit, Wellness, Persönlichkeit....ist gut und gewinnbringend angelegt.

Den alle Aufgaben, Probleme und Herausforderungen kann man bewältigen, wenn die Basics stimmen und das ist man selbst. Der Geist und der Körper.

Also investiert - Zeit und Geld -  in euch, sei es in (Aus-) Bildung, euren Körper, eure Persönlichkeit!

Freitag, 1. Februar 2013

Monatsbilanz Jänner

Image courtesy of ["FrameAngel"] / FreeDigitalPhotos.net
Kann es kaum glauben, der Jänner ist schon wieder vorbei…..Zeit mal kurz zu bilanzieren

Die großen Ziele von 2013 sind alle „on track“:

Kilimanjaro ist gebucht, Vorbereitungen voll im Gange, Training für Halbmarathon in Wien ist - im wahrsten Sinne des Wortes - am Laufen und ich bin optimistisch den Halbmarathon gut zu bestreiten.




Konditionell bin ich für Jänner wirklich gut drauf, fast jedes Wochenende war ich am „Berg“ und habe mich durch Schnee und über Eis gewagt.

***

Entrümpelt und vereinfacht wurde natürlich auch: Derzeitige Bilanz 52 Teile out/38 in, wobei das Zusammenstellen der Kilimanjaro Ausrüstung ein größeres Plus auf der In-Liste verursacht. Obwohl ich so viel als möglich Sachen ausborge, und fast nur Sachen kaufe, die ich auch nachher weiterverwenden kann. Nur Winter-Schlafsack, Isomatte, Packsack ... usw nehmen auch noch jede Menge Platz ein, sind jedoch unabdingbar für einen erfolgreichen Aufstieg.

Aber nachdem der Kilimanjaro nicht die letzte Trekking Reise sein soll, macht einen vernünftige Ausrüstung auch für die Zukunft Sinn. So werde ich im Keller nochmals weiter aussortieren, damit Platz für meine Trekking Ausrüstung geschaffen wird.

***

Im Jänner habe ich mich auch an die „Vegan for Fit“ Challenge gewagt und bin daran gescheitert. Ich konnte sie zwar zuhause gut verfolgen, aber beim Auswärtsessen, bin ich froh wenn ich vernünftig vegetarisch essen kann. Allerdings gibt es jetzt für mich eine große Erleichterung, seit 2 Wochen bekommen wir in die Firma veganes Vollwertessen geliefert, und zwar vom Restaurant Delicious.

Essen ist wirklich sehr lecker, sättigt und ist 100% vegan. Im Gegensatz zur Challenge bekomme ich da auch genug Kohlenhydrate, die mir bei Vegan for Fit schon sehr abgegangen sind. Trotzdem bin ich froh über einiges an Anregungen aus der Challenge, einige Rezepte sind wirklich top und das mein Weg immer mehr in Richtung Veganismus führt, ist klar.

***

Ansonst habe ich im Jänner weiter meine Kaffeekonsum reduziert, trinke jetzt nur mehr 2-3 mal die Woche Kaffee, Power Yoga hat wieder begonnen *freu*, und meine Einschlafschwierigkeiten sind zu einem echten Problem geworden. Gottseidank scheint es sich jetzt wieder einzupendeln.

Allerdings muss ich wirklich sehr diszipliniert am Abend sein. Nicht um 19:00 niederlegen um dann nach 2 Stunden Schlaf putzmunter bis 3 Uhr in der Früh zu sein. Da hilft wieder enorm das Laufen, danach bin ich energiegeladen und aufgekratzt. Und endlich wird es später dunkel und Laufen nach der Arbeit ist wieder ohne Aufwand möglich.



Mittwoch, 2. Januar 2013

Ziele 2013 reloaded!

Image courtesy of ["FrameAngel"] / FreeDigitalPhotos.net

Das Jahr ist keine 2 Tage alt und ich habe meine Ziele bereits überarbeitet ;) aber keine Sorge, es sind nur noch mehr Ziele geworden…












Ich
  • Unter 56kg wiegen (in der Bergsaison), unter 58kg am Jahresende
  • 3 Tage die Woche vegan leben, Rest vegetarisch 
  • Eine neue Großstadt besuchen (Berlin steht ganz oben am Plan) 
  • Ein neues Land besuchen (neben Tansania) 
  • Keinen Alkohol trinken 
  • Maximal eine Tasse Kaffee am Tag 
  • 52 mal vegan kochen 
  • 13 mir völlig unbekannte Lebensmittel ausprobieren 
Sport
  • Meinen ersten Halbmarathon laufen (Wien 14. April)
  • 3 Dreitausender besteigen (davon muss einer die Hochalmspitze sein) 
  • Mindestens 2500km gehen (mittels Fitbit ja leicht zu ermitteln)
  • Killimandscharo besteigen 
Minimalismus/Vereinfachung
  • Netto 365 Teile entrümpeln
  • Projekt 52 Fixes erfolgreich absolvieren 
  • Nerv Liste erfolgreich abarbeiten
Hoffentlich bin ich beim Abarbeiten der Listen ebenso fleissig, wie beim Schreiben!

Samstag, 1. Dezember 2012

Gedanken und Impressionen der letzten Tage


Kris Kristofferson, schlechtes Handy Bild
Es war wieder mal stressig. Letztes Wochenende war Wien angesagt und diese Woche war ich kaum zu Hause.

Trotzdem habe ich die Woche sehr genossen, wiedermal mit lieben Freunden gut Essen gewesen, Kino und auch eine tolle Yoga Nidra Stunde mitgemacht (und eingeschlafen ;))

Viele ToDos erledigt, und ein paar meiner Schweinehundaufgaben (Steuererklärung 2007 und 2008)











Aber zurück zu Wien: ein tolles Kris Kristofferson Konzert erlebt, Orange Sakura und Red Rili Garnelen ergattert. Freunde und Familie getroffen. Auf den Kahlenberg gewandert und fotografiert bis die Finder eingefroren sind. Und genausoviel gekauft, wie ich auch in Wien verkauft, oder aufgebraucht habe. Nämlich 7 Stück.

Düstere Stimmung am Kahlenberg

Hier in Kärnten, ist dieses Wochenende der Winter eingezogen. Ich muss endlich meine nicht winterharten Pflanzen in die Garage stellen und das Fahrrad einwintern. Toll, dass noch diese Woche sowohl der Seitenständer abgebrochen und der Fahrradkorb weggebrochen ist :(

Die Sonne kämpft sich über Wien durch den Nebel....





A
Als Neuzugang vermelde ich etwas völlig nicht-minimalistisches, nämlich die Teemaschine von
Nespresso, T-Special. Ich soll nämlich mehr warme Getränke zu mir nehmen und bis jetzt bin ich völlig zufrieden mit dem Teil. Mit einer Kapsel kann man 3-4 Aufgüsse machen und so den Teekonsum über den Abend verteilt organisieren.


Erwischt!
Ansonst bin ich immer wieder erstaunt "wie das Leben so spielt". Da geht meine Frau Mutter das ganze Jahr Bergwandern (wesentlich mehr als ich) und ihr passiert nichts, und dann stolpert sie letzte Woche über die letzten 2 Stufen der heimatlichen Stiege und reißt sich die Bänder im Knöchel....















Freitag, 26. Oktober 2012

Entrümpeln - es fehlen noch 391 Teile bis zum Jahresziel!

Beim heutigen Update meiner Entrümpelungs-stricherlliste ist mir aufgefallen, dass noch gut 400 Teile netto zu meinem Jahresziel 726 Teile weniger fehlen.

Mir ist klar, dass ich mit „normalen“ Entrümpeln diese Zahl bis Jahresende nicht erreichen werde, somit habe ich als Gedankenstütze mal aufgeschrieben, wo ich noch Potential sehe

  • Frust/Belohnungs Shopping noch mehr vermeiden 
  • AUFBRAUCHEN, AUFBRAUCHEN, AUFBRAUCHEN v.a. Putzmittel/Waschmittel v.a die vielen (unnötigen) Spezialreiniger
  • Kosmetika und Zubehör
  • Aquaristikzubehör/ersatzteile und Futter 
  • Verpackungsmaterial (zählt leider nicht, bringt aber Platz) 

Zwangstragen, nicht nur Bekleidung, sondern auch
Schuhe! - Es gibt 4 Paare die ich noch NIE getragen habe
  • Schmuck
  • Haarschmuck 
  • Handtaschen 
Zwangsverwenden, um herauszufinden, ob man das Teil wirklich braucht bzw. aufbrauchen möchte
Kosmetika&Zubehör, alle bereits geöffneten Teile, verwenden und checken, ob noch verwendbar und ob man es wirklich verwenden möchte
  • Putzmittel, v.a die Spezialreiniger 
  • Alle Küchengeräte und Geschirr 
  • Werkzeug 
  • Aquaristikzubehör 
  • Bücher, lesen bzw. checken, ob ich sie überhaupt lesen möchte bzw. ob ich sie weiterbehalten möchte. 
Projekt Digitalisierung starten: Zeitungen, Bücher, Bedienungsanleitungen usw. einscannen, einen guten Scanner habe ich mir gestern abend bereits bestellt, ich werde mir auch einen guten ebook reader kaufen, mit dem ipad als reader bin ich nur bedingt zufrieden. Neue Bücher –wenn möglich – nur mehr als ebook kaufen.

CDs aussortieren, vieles nur mehr auf dem Mac bzw. als MP3 Complilations speichern/brennen.

Weiter konsequent entrümpeln, Sachen in Frage stellen, alternative Verwendungsmöglichkeiten für so manches Teil finden und so Neukäufe vermeiden

Ich glaube 400 Teile netto weniger, sollten so erreichbar sein, dann bin ich aber wirklich am Limit, jedes weitere Reduzieren geht dann sicher schon in Richtung "wirklichen" Minimalismus. Aber ich merke immer mehr, wie sehr mir die Leere und das Aufgeräumte in meiner Wohnung gefällt, früher hätte ich so eine Wohnung für kalt und und unpersönlich gehalten. Heute finde ich die Konzentration auf das Wesentliche viel persönlicher.

Kein Kitsch, keine/wenig unnötige Deko lenkt von der Person/den Personen ab, die in so einer Wohnung leben.



Sonntag, 21. Oktober 2012

Achtung Blogänderung!

Image courtesy of: Stuart Miles/FreeDigitalPhotos.net
Ich habe es ja bereits angekündigt, es gibt Änderungen im Blog!

Die Wichtigste zuerst:

Es wird wieder mehr gepostet :)

Seit August dümpelt der Blog vor sich hin, einerseits weil ich wirklich viel unterwegs war und wer will schon nach einer anstrengenden Bergtour noch Blogposts schreiben? Andererseits gab es Anfang August auch eine gravierende Änderung in meinem beruflichen Umfeld, die viel Energie meinerseits benötigt hat (und noch immer benötigt).

Deswegen haben es viele Touren, Ereignisse und Gedanken nicht auf den Blog geschafft, das soll sich nun ändern.

Die letzten Tage zuhause waren gut geeignet darüber zu sinnieren, was sich am Blog ändern könnte, damit ich wieder mehr Motivation zum Schreiben habe und die Lösung ist:

Der Blog bekommt eine Struktur! 


Es wird fixe Tage für bestimmte Themen geben und für den Anfang habe ich 2 Fixpunkte:

SaM ist gleich "Sport am Montag": Alles Sportliche wird am Montag berichtet, Bergtouren, Laufereignisse, Produktreviews und natürlich auch meine persönlichen Gedanken zu meinen sportlichen Aktivitäten

und Freitags wird der Tag für

M&E: Minimalismus und Entrümpeln.

Diese zwei Hauptthemen werde ich wöchentlich posten, optional ist der Mittwoch für P52 also Projekt 52 Fixes angedacht. Da werde ich die interessantesten Fixes vorstellen und bebildern.

Apropos bebildern, Fotos wird es in Zukunft mehr geben, ich fotografiere derzeit ja meist nur mit dem iPhone und meine Canon EOS 350 verstaubt im Schrank, das wird sich ändern. Der Fotokurs ist gebucht und diese Woche geht's los, ich hoffe auf technische Unterstützung und viele Anregungen für meine Fotos.

Sollte noch wer Anregungen für einen besseren Blog haben, immer her damit!


Dienstag, 3. Juli 2012

Halbjahresbilanz: Entrümpeln

Abstellraum, kurz nach dem Umzug vom einem Jahr!
Ich liebe Zahlen und Statistiken, klar, dass da eine Halbjahresbilanz nicht fehlen darf.

Außerdem komme ich sonst nicht mehr dazu meine Entrümpelungserfolge zu posten. Früher war alle paar Monate ein Netto-Tausender zu vermelden, jetzt geht es viel, viel langsamer.

Aber nicht weil ich nicht mehr entrümple, nein, weil einfach nicht mehr so viel zum Entrümpeln da ist.

Deswegen war mein Ziel für 2012 mit 726 Teilen NETTO angesetzt. Und es schaut gut aus, bis jetzt 531 Teile von  - inzwischen 1022 Teilen - haben die Wohnung verlassen.

Inzwischen wird bei weitem nicht mehr soviel weggegeben, viele der Sachen wurden aufgebraucht, wurden kaputt oder verschlissen. Ich brauche und verbrauche meine Sachen einfach mehr, ich habe weniger und das Wenige wird einfach benützt.

Großartige Entrümpelungsaktionen gab es nur eine: Den Keller

Da ist noch einiges geflogen v.a aber auch Boxen und Kisten, Kisten weggeben motiviert ungemein, da merkt man wieviel weniger es geworden ist.

Ein paar Teile brachte die Umgestaltung des Abstellraums (mit Aufbringen einer abwaschbaren Farbe im unteren Bereich) und das Aussortieren des Aquaristikzubehörs.

Schön und praktisch, der Abstellraum mit den Modcats!





Ansonst sind sukzessive Teile aussortiert worden


  • Bücher wurden gelesen und weitergegeben
  • Sachbücher, die nur wenig Interessantes enthielten, mussten gehen, die paar wichtigen Seiten habe ich eingescannt
  • Vieles wurde aufgebraucht, v.a meine "Problemzonen", Putzmittel, pflegende und dekorative Kosmetik, da wurde viel verbraucht, nicht immer alles zweckgebunden, aber bevor die teure Gesichtcreme ranzig wird, ist besser sie pflegt meine beanspruchten Beine ;)
  • Das verschärfte Zwangstragen hat bei meiner Business Bekleidung einigen Teilen das Leben "gekostet", dafür habe ich andere Teile gefunden, die ich wohl in Zukunft sehr gerne anziehen werde. Ist halt auch ein Unterschied ob mein Kleidergröße 38, oder Kleidergröße 34/36 trägt.
  • Dokumente und viel Papierkram wurde eingescannt - da liegt aber noch einiges an Arbeit vor mir. 
  • Die Aquarienanlage wird gerade wieder umgestaltet, gleich viel Platz, aber weniger und dafür größere Becken, die sind dann einfach zu handhaben.
Alles in allem bin ich sehr zufrieden, es wird weniger und weniger, Entrümpeln ist zu einer Gewohnheit geworden, genauso wie das bewusste und überlegte Einkaufen. 

Schönstes Lob war von einer Bewerberin für den Putzfrauenjob bei mir: Die Wohnung ist so hell, freundlich und aufgeräumt. Nichts Unnötiges steht herum. 

Das hör ich gerne und werde alles daran setzen, dass es so bleibt!


Donnerstag, 12. April 2012

Der Kleiderschrank soll leerer werden.....

Ein leeres Regalbrett für die Sachen, die das Zwangstragen "überleben"....


















Vieles, vieles hat uns in den letzten Monaten verlassen, so viel, dass mein gesamtes Gewand -sowohl Sommer, als auch Winter - locker in einem 2m Pax passt!

Super, für jemanden der 2 Garderoben besitzen muss, einmal konservativ für den Beruf und leger für Privat und dann noch einiges an Sportklamotten.

Als ich letzten Samstag die Winterklamotten größenteils verräumt und mich gefreut habe, dass alle Wintersachen in ein Fach passen, habe ich beschlossen, dass es nochmals weniger werden soll. Ich habe Unmengen an Tshirts, Pullis und viele Freizeithosen, da werde ich radikal ausmisten.

Ein Sack an Bekleidung wurde gleich beim Umräumen aussortiert, jetzt wird wieder Zwangsgetragen. 

Allerdings mit verschärften Regeln! 

Eigentlich ist es nur eine Regel: Ab jetzt muss alles einmal getragen werden bevor Sachen ein weiters Mal angezogen werden dürfen. Bis jetzt geht das Konzept auf, da ich meine Lieblingssachen für besondere Anlässe "aufsparen" will, ziehe ich derzeit fast nur Sachen an, die nicht erste Wahl sind. 

Und schnell wird klar warum: Die schwarze Hose von heute, ist um 1-2cm zu kurz und kommt weg, den Pulli in dem tollen Rot von gestern, hab ich nicht mal mehr anprobiert, er ist- nach nur einem Mal waschen - viel zu kurz :(

Gemeinsam mit der Maxime nur mehr zu kaufen was mir wirklich 100% gefällt und passt, sollte bis Ende des Sommers auch die Frühlings- und Sommer Klamotten erheblich reduziert sein. Ich freu mich drauf..... 

Samstag, 7. April 2012

Der Horror Keller...es geht weiter!

Bilder des Grauens ;)



























Was macht man an einem Ostersamstag, wenn es regnet und regnet und regnet...?


Genau man löst sein Versprechen ein und räumt den Keller aus, stellt das Regal auf (zumindest den Teil, wo alle Teile vorhanden sind) sortiert wiedermal Boxen aus und kommt zur Erkenntnis, dass man im Keller mehr Sachen hat, als so mancher Minimalist besitzt.

Nichtsdestotrotz bin ich zufrieden, jetzt müssen nur noch die 2 Badezimmermöbel vertickert werden, dann kann ich weiterwerken:

Das Regal fertig zusammenbauen (es fehlen noch einige Einlagebretter) Boxen aussortieren, thematisch befühlen und beschriften, Sachen zum verkaufen fotografieren und natürlich einiges aussortieren.

Die linke Seite des 4qm Keller ausgeräumt...wie kann man nur so viele Sachen haben?

Dienstag, 3. April 2012

... ich mag Wien!

Outlet Shoppen im Niemandsland zw. Tschechien und Österreich







Retour von meinem Wien Wochenende und der schöne Kärntner Alltag hat mich wieder.

Es waren 2,5 aufregende, anstrengende, stressige Tage, aber ich habe es sehr genossen. Meine alten Freunde wieder zutreffen, gut Essen zu gehen und mit meinen Bruder und seine Frau einen schönen Samstag abend zu verbringen.

Weiters waren wir auf der Fischbörse in Leobersdorf habe einiges an Garnelen, Schnecken und Pflanzen ergattert, mit den Freundinnen Baumarkt und Gartencenterunsicher gemacht.

Minimalistisch war das Wochenende keineswegs, einiges eingekauft, v.a am Sonntag in der Excalibur City, wo mich v.a. die Sportoutlets, von Nike und Adidas zum Geldausgeben verführt haben. Kein Wunder die Sachen sind einiges billiger und ich brauche noch immer Shirts und Hosen zum Laufen, und es macht einfach Spaß Sachen in Größe S einzukaufen.

Am allerschönsten war das Nachhause kommen :)

Die 4 Terroristen waren sichtlich erfreut, dass meiner einer wieder zur Verfügung steht, und es statt Trockenfutter, ihr geliebtes Nassfutter gibt und das man sich bei Bedarf ausgiebige Streicheleinheiten abholen kann.

Donnerstag, 29. März 2012

Der Horror Keller

Bilder des Grauens ;(
 Der Keller:

Seitdem wir eingezogen sind, ein Ort des Grauens :(

Die "alten" Badezimmermöbel, die Buche-Vitrine, das Interio Regal, alles was in der Wohnung keinen Platz mehr fand, bzw. nicht mehr benötigt wird, blockiert im Keller den Platz für seine eigentliche Bestimmung:
Saison Sachen, wenig Benutztes, Vorratsartikel usw.. zu beherbergen.

Das muss sich ändern, heute habe ich schon mal den Keller wieder begehbar gemacht, nächste Woche werde ich ausräumen und das Regal aufstellen, die Badezimmermöbel inserieren und hoffentlich einiges ausmisten.

Versprochen!

...der Keller ist nicht mehr begehbar!






Freitag, 2. März 2012

Die Kärnten Card - der Frühling kann kommen

Die Kärnten Card und das dazugehörige Booklet mit allen Ausflugszielen!
Heute habe ich meine Kärnten Card bekommen und werde in den nächsten Monaten gratis einen Teil der angebotenen über 100 Kärntner Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele besichtigen.

Man muss nicht immer fancy Urlaubsdestinationen ansteuern, auch zuhause gibt es genug zu sehen und zu erleben  - Urlaub zuhause, auch eine Art des Minimalismus!

Was bietet die Kärnten Card?

Über 100 x freier Eintritt in Kärntens schönste Ausflugsziele, 3 Super-Bonus Partner mit 50 % Ermäßigung, über 60 Bonuspartner mit tollen Ermäßigungen und rund 50 % Ermäßigung bei Bus und Bahn.

Mehr Infos auf der offiziellen Kärnten Card Seite!

Donnerstag, 1. März 2012

Der Vorraum - und wieder ein Teil weniger


Und wieder ein Teil weniger!

Im Vorraum musste sich das nette schwarze Regal verabschieden, ich habe inzwischen genug platz, die Schuhe woanders unterzubringen bzw. 2 Paar mussten uns verlassen. Das Bild wurde aufgehängt, die Rucksäcke sind jetzt in BESTA untergebracht.

Die schönen weißen Körbe wandern einerseits ins Bad und ins Arbeitszimmer.

Freie Fahrt für den Roomba!

Und das beste, der Roomba kann noch besser fahren, wieder ein Teil weniger das ihm im Weg steht.

Freitag, 24. Februar 2012

Mein Schreibtisch im Zeitablauf ....

Ende 2007, kurz vor dem Umzug nach Kärnten



Juni 2011 (kurz vor dem Umzug in die neue Wohnung), da ist allerdings bereits viel aussortiert und aufgeräumt



Juli 2011, kurz nach dem Umzug, nachdem der neue Schreibtisch geliefert wurde



Heute, Feber 2012, suche noch eine Lösung für den "Kabelsalat", ansonst bin ich sehr zufrieden.




Samstag, 11. Februar 2012

Zwangstragen - so wird der Kleiderschrank leerer!

Noch immer zuviel - der Inhalt meines Kleiderschranks im Juni 2011

Nach gut 1,5 Jahren von Entrümpeln und Downshiften, habe ich einige Entrümpelungsroutinen entwickelt, die bei mir große Erfolge bringen, eine davon:

Zwangstragen

Ich miste meinen Kleiderschrank auf 2 Arten aus:
Erstens radikal, dh. alles raus, anprobieren, was nicht gefällt sofort weg! Aber dann gibt es noch so viele Sachen, die eigentlich noch gut, mal teuer, früher gerne getragen usw…. die bleiben bei solchen Aktionen fast immer ungeschoren. Dafür habe ich mir das Zwangstragen überlegt, und bin später dann auch in ein paar amerikanischen Entrümpelungsblogs darauf gestoßen.

Wie funktioniert Zwangstragen?

Ganz einfach! Kleidunggstücke werden einen Tag getragen, fühlt man sich in dem Teil wohl, zwickt und kneift es nicht, darf es bleiben. 

Die Erfahrung hat allerdings gezeigt, dass es schon sehr wohl Gründe gibt, warum das eigentlich tolle Teil, nicht gerne angezogen wird, es passt nicht (mehr) 100%, man hat eigentlich nichts passendes dazu zum Kombinieren, im Tagesablauf rutsch und zwickt es…..genau aus diesen Gründen liegt das Teil schon lange im Schrank und wird nur ungern angezogen.

Ganz besonders bewährt hat sich bei mir zwangstragen von Kleinteilen und Unterwäsche, denn seltsamerweise habe ich trotz Boxen voller Socken und Strümpfe ständig neue Teile gekauft. Aber anscheinend hat mir mein Unterbewusstsein gut vermittelt, dass in meinen „Vorräten“ nur Teile sind, die ich nicht gern trage. Außerdem habe ich früher diese Teile gerne mal im vorbeigehen gekauft, Socken und Unterwäsche braucht man ja immer und die Kosten halten sich auch in Grenzen. Kein Wunder, dass ich vor 2 Jahren einen Kaufstopp beschlossen habe, und mich bis auf ein paar Ausnahmen (v.a gute Berg- und Laufsocken) daran halte und trotzdem habe ich wohl noch Vorräte für mindestens 2 Jahre.

Vorteile von Zwangstragen!

Ohne großen Aufwand, entledigt man sich Stück für Stück. Alleine durch das Zwangstragen all meiner Unterwäsche, Socken und 
Assesoires konnte ich diese Sachen um gut ein Drittel verkleinern.

Montag, 6. Februar 2012

Warum ich beim entrümpeln zähle...

Meine Stricherlliste....
...oder die Vorteile der Netto Methode!

Warum tue ich mir den Aufwand des zählend und dokumentierend beim Entrümpeln an? Und dann auch noch die neuen Teile zählen? Warum?

Ganz einfach: Weil nur so sehe ich, ob ich wirklich immer weniger Sachen habe, ob es wirklich weniger wird.

***

Gutes Beispiel: Der Jänner

Weit über 100 Teile entrümpelt, tolle Sache, v.a. da einiges an Bekleidung geflogen ist.

ABER ich habe auch fleissig eingekauft, sogar sehr fleissig....

Outcome laut Netto Methode: + 10 Teile

D.h brav entrümpelt, aber trotzdem 10 Teile mehr (zum ersten Mal seit "Einführung" der Netto Methode übrigens, dass ich mehr Teile angeschleppt, als aussortiert habe)

Und diesen Überblick verschafft mir nur die Netto Methode!

Deswegen: Lieber mal die Zeit investieren und mitzählen, als sich wundern warum's nicht weniger wird ;)

Sonntag, 1. Januar 2012

2012: Entrümpelungsziel

Entrümpelungsziel für 2012: Netto 726 Teile

Setzt sich zusammen aus: 366 Teile, eines für jeden Tag des Schaltjahres plus 360 Teile die mir 2011 noch auf einen weiteren Tausender gefehlt haben.

Es wird schwierig, so vieles hat uns in den letzten 1,5 Jahren verlassen, aber was wäre das Leben ohne Herausforderung(en)?

Leichter wird es, wenn es mir gelingt, dieses Jahr noch weniger einzukaufen, andererseits verstehe ich meinen Minimalismus nicht als Verzicht, wenn etwas Schönes meinen weg kreuzt, warum nicht zuschlagen? Dafür kann man ja etwas anderes gehen lassen...das Leben ist ein Fluss. Sachen kommen-Sachen gehen!